Die Selbstverteidigung (Hosinsul)

Selbstverteidigung ist das Resultat aller Disziplinen des Taekwon-Do

Die Selbstverteidigung im Taekwon-Do ist geprägt von umfassenden Abwehr- und Kontertechniken sowie einer Vielzahl von befreienden oder fixierenden Hebelbewegungen. Ebenso werden Techniken zur Abwehr von Schlag- und Stichwaffen (Stock, Messer) im Taekwon-Do gelehrt.

Selbstverteidigung spielt im Training jedoch eine eher untergeordnete Rolle. Die Fähigkeit, sich in Konfliktsituationen effizient zur Wehr zu setzen, resultiert aus dem Training der anderen Disziplinen.

Konflikten besser begegnen

Die durch das Training gewonnene physische und psychische Stärke und die intuitive Anwendung der erlernten Techniken helfen Ihnen, Konfliktsituationen richtig zu erkennen und dementsprechend zu handeln.

Sicherlich bieten die Techniken des Taekwon-Do in einer scheinbar ausweglosen Situation die nötige Flexibilität und Effizienz, um einen Angriff abzuwehren. Der Sinn des Taekwon-Do ist jedoch nicht das Erlernen kämpferischer Fähigkeiten: Im Grund geht es darum, zu siegen ohne zu kämpfen. 

Das letztendliche Ziel des Taekwon-Do besteht darin, geistige und körperliche Vervollkommnung zu erreichen. Sie soll helfen, Konflikten besser zu begegnen.